Dänisches Zuchtunternehmen investiert sechsstellig zur Verbesserung der Futterverwertung

Der Markt in der Schweinezucht ist unter Druck und der Wettbewerb ist groß. Alles dreht sich darum das beste Produkt zu haben und jeder Cent zählt. Dies trifft besonders zu, wenn es um die Futterverwertung geht. Deswegen investiert das dänische Zuchtunternehmen Danish Genetics einen sechsstelligen Betrag in über 230 neue Schauer Advanced Computerised Futterstationen fon BoPil. Das Unternehmen verfolgt so das Ziel, die führende Rolle der Zuchtunternehmen im Hinblick auf Futterverwertung einzunehmen.

 

Danish Genetics wurde gerade erst gegründet und startet jetzt schon seine erste Initiative zur Revolutionierung der Schweinezucht. Mit einem sechsstelligen Investment verfolgt das Unternehmen das Ziel, den Zuchtfortschritt zum Zuchtziel Futterverwertung erheblich zu verbessern. Steigende Futterkosten in den meisten Teilen der Welt bedeutet, dass Futter der entscheidende Kostenfaktor in der ökonomischen Produktion von Schweine ist.


„Wir wollen die Nummer eins sein und den Zuchtfortschritt beim Zuchtziel Futterverwertung weiter steigern. Wir nehmen das Feedback unsere Kunden ernst und priorisieren daher die Futterverwertung als eines der essentiellen Zuchtziele in Danish Genetics Zuchtprogramm“ erklärt der Vorsitzende von Danish Genetics, Mads Kring.
Danish Genetics hat sich dazu entschlossen, das Zuchtprogramm in Kooperation mit seinen Kunden weiterzuentwickeln und die Anforderungen der Kunden sind hier klar: – steigender Zuchtfortschritt im Hinblick auf Futterverwertung.

 

Innovative Leistungen für den Fortschritt der Zuchtziele

Danish Genetics hat in über 230 Schauer Advanced Computerised Futterstationen von BoPil investiert. Die Stationen werden in den kommenden Wochen in Zusammenarbeit von Danish Genetics und BoPil eingerichtet. Beide stellen große Erwartungen an die neue Technik.
„Wir sind stolz darauf, dass Danish Genetics unsere Lösung zur Unterstützung ihrer Strategie gewählt haben. Mit dieser Vereinbarung tritt Danish Genetics in die Gruppe unserer engen und inspirierenden Geschäftspartner ein und wir freuen uns auf die gute Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.“ sagt Michael Fussing Clausen CEO BoPil A/S.


Die Futterstationen werden eine essentielle Erweiterung der aktuellen Leistungsprüfungen der Zucht Herden sein. Die zentrale Platzierung der Futterstationen in den Zuchtherden ist eine signifikante Änderung verglichen zu der bisherigen Praxis in Dänemark. Mit den neuen BoPil Futterstationen kann Danish Genetics mehr als doppelt so viele Zuchttiere als in dem bisherigen Zuchtprogramm testen.
„Das Ziel von Danish Genetics ist es, Dinge auf vollkommen neue Art und Weise anzugehen. Wenn das gesamte System läuft werden wir mehr als doppelt so viele Advanced Computerised Futterstationen haben als das bisherige Zuchtprogramm. Das heißt wir können mehr als doppelt so viele Eber in ihrer Futterverwertung testen. Dies wiederum sichert uns eine viel größere und sichere Datengrundlage für unsere Genetiker, was wiederum einen positiven Effekt auf die Zuchtarbeit und den Zuchtfortschritt im Hinblick auf Futterverwertung hat.“ erklärt Mads Kring

 

Fokus auf Gesundheit und Entwicklung

Die Strategie die neuen Futterstationen direkt in den Zuchtherden zu stationieren, folgt der Ausgangslage, ein 100% PRRS negatives dänisches Zuchtprogramm zu sein. Eine Position die Danish Genetics zur Zeit als Monopol innehat.


„Wir haben unsere gesamte genetische Aufstellung überdacht und haben uns dazu entschlossen, die Testphase unserer Eber in einer gemeinsamen Versuchsaufstallung zu beenden. Die Tiere werden dem Risiko ausgesetzt sich mit verschiedensten Krankheiten der unterschiedlichen Gesundheitsstufen der verschiedenen Zuchtherden auseinanderzusetzen. Insbesondere ist das zu bedenken, wenn sich eine Herde mit PRRS infiziert. Mit unserer neuen Art der Leistungsprüfung unserer Zuchtherden können wir eine höhere Zahl Eber mit hohem Index an unsere Kunden ausliefern. Diese so erreichten höheren Anzahlen an Ebern mit höchsten Indexen, effizient auf Futterverwertung getestet, mit einer sicheren Datenbasis und einem hohen Gesundheitsstatus bieten unseren Kunden einen großen Vorteil in der Zukunft“ erklärt Mads Kring.
Die Akquirierung der neuen Advanced Computerised Futterstationen ist der erste große gemeinsame Schritt, den Danish Genetics mit seinem Partner für die genetische Zuchtarbeit, Roslin Technologies, geht. Roslin Technologies ist eine kommerzielle Abteilung der Universität Edinburgh, die eine weltweit führende Einrichtung zur genetische Forschung und neuer Technologien ist.


„Dadurch, dass die Advanced Computerised Futterstationen in allen Danish Genetics Zuchtherden implementiert wurden, können wir eine enorme Menge an Daten generieren, wie sie die dänische Produktion in ihrem System bisher noch nicht gesehen hat.“ Kommentiert Glenn Illing, CEO Roslin Technologies.
„So kann Roslin Technologies an einer großen Anzahl an Zuchtzielen arbeiten und diese innovativ in das Genetik Program, und hier im Besonderen z.B. auf Futterverwertungseffizienz, Appetit und soziale & Tierwohl Indikationen selektiert einordnen. Dies ist eine sehr willkommene Entwicklung welche zu einer Steigerung der ökonomischen Produktion führt.“ sagt Glenn Illig.


Die Genetiker von Rosin Technologies bearbeiten die große Menge an Daten, die an den Futterstationen dokumentiert werden und implementieren diese in die erweiterte Zuchtwertschätzung, welche den Zuchtindex der Zuchttiere bestimmt. Die Bewertung basiert auf anerkannten genetischen Modellen für Zuchtwertschätzung welche auch BLUP einschließt.

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